Down Home Percolators

20.00 Uhr Down Home Percolators

Klaus “Mojo” Kilian (Gesang, Bluesharp, Slidegitarre) gilt seit vielen Jahren als einer der führenden traditionellen Bluesmundharmonikaspieler hierzulande und bringt über 40 Jahre Erfahrung aus unzähligen Livegigs und Plattenaufnahme[1]sessions mit. Bernd Simon (Gesang, Fingerpicking-Gitarre) ist ein genauso alter Hase der deutschen Bluesszene und hat sich in den 80er Jahren mit seiner Band „Blues Abroad“ einen Namen gemacht. Die beiden spielen seit 30 Jahren zusammen in der Matchbox Bluesband, mit der sie sechs hochgelobte CDs eingespielt haben, mehrere erfolgreiche Projekte des Südwestfunks realisierten und landauf, landab das Bluespublikum mit Spielfreude, Kompetenz und Originalität begeistern. Bernd und Mojo merkten schnell, dass sie auch zu zweit ein überzeugendes Programm auf die Beine stellen können: Einerseits weil Bernd neben seinen Fähigkeiten auf der Elektrogitarre ebenso das akustische Fingerpicking beherrscht und andererseits weil Mojo einer der größten Experten hierzulande für traditionellen Blues ist und diese Kenntnisse auch musikalisch in einen authentischen Sound umsetzen kann. Doch trotz der fachkundigen Ansagen wird bei den Down Home Percolators keine vor Ehrfurcht erstarrende Traditions[1]bewahrung betrieben, sondern das alte Material frisch und mit Verve neu interpretiert. Ganz nach dem Motto: Charakter und Sound müssen stimmen, der Rest ist unsere Sache. Wenn ihr also glaubt, dass Leute wie Sleepy John Estes, Charley Patton oder John Lee Williamson nur museale Namen auf verkratzten Schellackplatten sind, dann lasst euch eines Besseren belehren – deren Musik ist mindestens so vital wie die Standards von Muddy, B.B. oder Hooker. Was nicht bedeutet, dass die “Percs” nicht auch mal einen Song dieser oder anderer Giganten auspacken. Die erste CD der Down Home Percolators wurde vom deutschen Bluesmagazin „bluesnews“ mit den Worten gelobt: „Die Auswahl ist geschmackvoll ... 1A[1]Gitarren- und Harpspiel ... Hier sind Könner am Werk.“ Und das älteste und renommierteste Bluesmagazin der Welt, das amerikanische „Living Blues Magazine“, kommentierte: „Kilian spielt eine beeindruckende Bluesharp und singt um einiges besser als die meisten seiner europäischen Blueskollegen; Bernd Simons Gitarre hat einen locker rollenden Swing, der bewusst zurückhal[1]tend unterstützt. Fans des akustischen Blues von heute wird das Songprogramm der beiden gefallen ...“ Die Süddeutsche Zeitung bezeichnete uns im März 2016 mit den Worten: „Ungeschliffen ihr Ansatz, wirkungsvoll ihr Ausdruck, voller Leidenschaft im Inhalt. (...) Die Down Home Percolators waren für viele in ihrer Authentizität eine, wenn nicht sogar die Entdeckung des Festivals.“ Die Live-CD „Homebrew“ der Down Home Percolators wurde von „bluesnews“ als „überaus hörenswertes Album“ bezeichnet und gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Vierteljahres-Bestenliste). Die neueste CD „Down Home Percolators & Friends“ (2016) wurde für den PdDSK und für einen German Blues Award nominiert. Im Oktober 2016 wurde Klaus „Mojo“ Kilian für seine Verdienste um die deutsche Bluesszene im Rahmen des Lahnsteiner Bluesfestivals mit dem „Blues Louis“ ausgezeichnet.

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