Boogie Radio

Wenn du Musiker suchst und du hast die Wahl zwischen Kumpels und Profis, nimm die Kumpels. Noch besser ist es, wenn die Kumpels erste Wahl unter Profis sind. So entsteht in einem kleinen Studio in Hamburg St. Pauli im Januar 2013 der nächste Abschnitt von Boogie Radio. Die EP „St. Pauli Sessions - black edition“ kommt gut an. Kein Boogie Woogie mehr. Eher die Wurzel des Wortes aus der ki-kongo - Sprache: mbugi - etwas teuflisch Gutes.

Jetzt ist alles pur. Keine versteckten Klänge, keine vertrackten Grooves, kein kunstvolles Gehabe. Jan Mohr, eine Gitarre, die sagt was zu sagen ist, klar und deutlich, klangvoll. Andreas Bock, ein Schlagzeug, das nicht viel rumfummelt, keine unnötiges Gefülle, alles fühlt sich kompetent an, offen, klar.  Dirk Vollbrecht, ein Bass, auf den man bauen kann, eine Basis. Ruhig und souverän, stilvoll. Peter Behne, Gesang mit Tiefe und viel Gefühl, Jahrzehnte gereift, ohne Schnörkel, geradeaus. Eben alles Pur.

Das ist Boogie Radio heute. Alte Popsongs, Hits aus einer Zeit, als Blues noch im Radio zu hören war und R&B eine andere Bedeutung hatte. Und kein Boogie sondern mbugi. Die EP „St. Pauli Session - red edition“ ist 2015 fertig.

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